Aktivitäten

 

Es finden mehrmals im Jahr botanische Exkursionen unter der Leitung von Trude Brinkmeier statt, wer daran interessiert ist, möge sich bitte melden, wir machen bei spontanen Aktionen einen Rundruf (leider spielt das Wetter ja eine wichtige Rolle).

 

         … und bei „Sommerwetter im April 2011“: Rief der Jochberg!

Der Ausflug zum Jochberg hat inzwischen stattgefunden, wenn auch mit redu-zierter Teilnehmerzahl. Bei idealen Bedingungen erreichten wir um ca. 13 Uhr den Gipfel und konnten uns über eine herrliche Aussicht bis zum Südende des Starnberger Sees und in der Gegenrichtung zum Karwendel und Wetterstein-gebirge - mit dem Walchensee direkt unter uns - freuen. Auf den Almwiesen leuchteten blau die Enziane und etwas versteckter weiße Krokusse und lila Soldanellen. Ein unzeitiger Schwalbenschwanz hatte sich durch die warmen Sonnenstrahlen zwei Monate früher, als zu erwarten war, heraus locken lassen und auf dem Rückweg kamen wir an einem Nest von Schlangen vorbei, die wir für Ringelnattern hielten, was sich im Nachhinein als Täuschung herausstellte. Es waren wohl Höllenottern, eine Art der Kreuzotter, die fast schwarz in der Farbe sind und vorzugsweise im Gebirge vorkommen. Die Tiere waren so mit sich selbst beschäftigt, dass sie uns glücklicherweise nicht weiter beachtet haben. Rolf Schurian

 

 

 

Am 28.4.2009 sind wir zu den Schleierfällen gewandert

     

Wie oft haben wir schon davon geredet, jetzt plötzlich ging es von heut auf morgen: am Donnerstagabend war Lets-Treffen in Riederau, Rolf machte den Vorschlag, das Wetter war schön, warum nicht gleich! Am Samstagmorgen trafen wir uns zu siebt am Bahnhof in Schondorf, in St.Alban waren wir neun, in Dießen elf, und an unserem Zielbahnhof Altenau – nach Umsteigen in Weilheim und Bad Kohlgrub – schließlich dreizehn!
Durch die blühende Maienlandschaft wanderten wir bis zur Ammer, dann den Fluss entlang unter dem sonnigen Helldunkel des ersten Buchen-Grüns zum Scheibum, wo die Ammer durch den eindrucksvollen Felsdurchbruch eine rasante Wildwasserschlucht bildet.
Zurück am idyllischen Kraftwerk ‚Kammerl’ vorbei (dessen historische und heutige Nutzung uns Trude nahe brachte) in wechselnden Gruppierungen, zuweilen auch mit botanischen Erläuterungen, der Ammer entlang zu den Schleierfällen, deren Name schon die wundersame Situation veranschaulicht: Von moosbehangenen Terrassen ein stetes Tropfen und Sprühen, das je nach Lichteinfall die Farbigkeit ändert. Wir waren bezaubert. Und haben den Eindruck nachwirken lassen bei einer beschaulichen Brotzeit am Geröllufer der Ammer.
Der Rückweg ging nach Saulgrub durch lichte wellige Wiesen, ein Aussichtsstand mit Rundblick auf die umgebende Bergwelt hat uns das weite Alpenvorland aufgeblättert, und vor Abfahrt unseres Zuges blieb sogar noch Zeit für die verdiente Erfrischung in einem zünftigen Gasthof.

 

Günsel oder Gundermann?
Wieder einmal ging es darum, die Frühlingspflanzenwelt zu entdecken, noch einmal die Bäume an ihrer Astwerkstruktur zu bestimmen, bevor das Blattgrün ihnen eine neue Individualität verleiht. Spontan fand sich eine, nach kurzfristig angesetztem Termin und durch Telefonkette informierte Gruppe von „Botanik-interessierten“ zusammen. Unter Trude Brinkmeiers sachkundiger Führung wurden wir wieder, wie schon in den letzten Jahren, nicht nur in die Schönheit unserer nächsten Umgebung, sondern auch in die zarte Blütenwelt des Vor-sommers eingeführt. Wegen eines ins Herz schneidendenden Baumfrevels wurde die eigentlich vorgesehene Route (über St. Georgen – Wengen) auf-gegeben. Statt dessen trafen wir uns in Riederau und sind über Bierdorf und Romenthal (mit Besichtigung der beiden Kapellen) nach Westen gewandert und zum Schluß noch im Kramerhof eingekehrt. Es war schön – wieder einmal! – und wieder haben wir viel erlebt und gelernt über Günsel, Gundermann, Scharbockskraut, Teufelskralle undsoweiter.

r

(vor der Kapelle in Romenthal)

und wir waren auch in Murnau am Staffelsee:

 

 

Auch zu den Wildgladiolen östlich von Herrsching haben wir einen sehr schönen Ausflug gemacht

w1

 

                         w3

 

 

 

zurück